Yin Yoga Praxis zum Thema Selbstliebe

Kreuze Arme vor der Brust und bring die Hände unter die Achseln, so als würdest du dich selbst umarmen

Bring deine Aufmerksamkeit zur Mitte deines Herzens und atme ruhig und tief.

Stell dir die Frage, ob es tief in deinem Herzen etwas gibt, was dich liebt und so akzeptiert, wie du bist? Lass diese Frage sacken und fühle, was in deinem Herzen vorgeht. Kannst du den Ort der Selbstliebe und Akzeptanz spüren? Wenn ja, dann öffne dich und stell dir vor, dass du auch all das in dein Herz schließt, was sich als unakzeptabel und unliebsam anfühlt. Ruhe und atme und lass die Liebe für diesen Teil wachsen. Akzeptiere dich, mit all deinen Ecken und Kanten. Mit all deinen Stärken und Schwächen. Je mehr Aufmerksamkeit du nach innen richtest, umso mehr Verständnis und Selbstliebe wirst du entdecken.

Schmetterling     5 min

Bring deine Fußsohlen aneinander und lass die Knie in Richtung Boden sinken. Bring deinen Oberkörper nach vorn, die Wirbelsäule ist rund und die Muskeln entspannt.

Und dann tu etwas, was super schwierig sein kann. Lass deinen Bauch frei. Lass ihn ganz locker. Kein Einziehen. Lass den Bauch raus und lerne, ihn zu lieben. Dies kann schwieriger sein als eine komplizierte Yoga-Haltung.

Wir finden Perfektion, wenn wir beginnen, unsere Makel zu akzeptieren. Diese Haltung lehrt uns, von Äußerlichkeiten loszulassen. Unsere Welt unterliegt einem Schönheitswahn. Und auf den ersten Blick tut das Yoga es auch. Denk nur mal an all die Fotos bei Facebook und Instagramm oder an die Mode von Lululemon. Eine Yoga-Haltung mag zwar schön aussehen, aber 90% des Yoga findet in unserem Inneren statt. Yoga dient dazu, Körper, Geist und Seele zu vereinigen. Während deiner Yoga-Praxis solltest du in deinen Körper hineinhorchen. Finde heraus, was dein Köper grenau in diesem Moment braucht und gewähre es ihm. Manchmal treibt uns unser Ego dazu, uns viel weiter zu pushen als es gut für uns ist. Lerne stattdessen, auf deinen Körper zu hören und ihn liebevoll zu akzeptieren, mit all seinen Grenzen. Gib deinem Körper die Möglichkeit, zu heilen, stärker zu werden und zu wachsen – und das in jeder einzelnen Haltung. Entscheide dich für Selbstliebe und nicht für dein Ego. 

Gestützte Brücke     5 min

Komm in die Rückenlage. Beuge die Knie und stell deine Füße in Gesäßnähe auf. Hebe deine Hüften an und positioniere einen Block unter deinem Steißbein. Dann lass dich in die Haltung sinken.

Selbstliebe bedeutet, dass du dich selbst akzeptierst. Sei stolz auf die Person, die du bist. Erkenne deinen Wert, deine Stärken und deine Fähigkeiten.

Selbstliebe beginnt mit Selbst-Fürsorge. Selbst-Fürsorge bedeutet, dass du auf deine eigenen Bedürfnisse eingehst. Um mit anderen Menschen friedlich zusammenleben zu können, musst du vernünftige Grenzen setzen. Selbst-Fürsorge bedeutet auch, dass du mögliche Zweifel, die der Liebe zu dir selbst im Wege stehen, erkennst und aus dem Weg räumst. In welchen Bereichen bedarf es der Liebe und Akzeptanz? Schließe diese in dein Herz. Spüre, dass es ganz tief in deinem Herzen einen Ort gibt, der alles genauso liebt und akzeptiert, wie es ist. Vertraue auf die Weisheit deines Herzens. Dein Geist kann nur bedingt akzeptieren, dein Herz dagegen akzeptiert bedingungslos.

Sphinx    5 min

Komm in Bauchlage und auf deine Unterarme, die Schultern befinden sich über den Ellenbogen und die Finger sind gespreizt. Roll die Schultern zurück und dann finde in die Stille.

Rueckbeugen wie die Sphinx lehren uns Akzeptanz. Sie können zudem Erinnerungen aus der Vergangenheit hervorbringen. Manchmal müssen wir erst einmal zurückschauen, um dann voranzuschreiten. Respektiere die Entscheidungen, die du in deinem Leben getroffen hast und lebe so, wie es DICH glücklich macht. Es gibt keinen Grund, so zu leben, wie es vielleicht andere von dir erwarten. Du bist einzigartig. Genieße diese Einzigartigkeit und habe nie das Gefuehl, dass du dich dafür entschuldigen musst, wer du bist oder was du nicht bist. Lasse es nie zu, dass irgendjemand deine Einzigartigkeit zu unterdrückt oder dich in eine Richtung drängt, in die du nicht gehen willst. Und sei dir bewusst, dass sich alles, was du benötigst, bereits in dir befindet. Sei stolz auf deine Einzigartigkeit. Befreie dich von all dem Zwang, der entsteht, wenn du dich mit anderen vergleichst.

Gegrätschte Vorbeuge   5 min  

Komm ins Sitzen und öffne deine Beine weit. Bring den Oberkörper in Richtung Boden, die Wirbelsäule ist rund. Du kannst dir hier auch gern Kissen unter den Oberkörper legen. Schliesse die Augen und lass dich in die Haltung sinken.

Die Beziehung zu dir selbst ist die wichtigste Beziehung, die du je in deinem Leben haben wirst. Sie bildet die Basis, aus der alle anderen Beziehungen in deinem Leben erwachsen. Es ist nicht egoistisch, deine eigenen Interessen an erste Stelle zu setzen. Wenn du dich selbst liebst und dich um dein eigenes Wohlbefinden kümmerst, hast du mehr Liebe, die du mit anderen teilen kannst. Mache Selbstliebe zu einer täglichen Priorität. Vermeide schlechte Angewohnheiten wie Selbstkritik oder Zweifel an dir selbst. Gehe liebevoll mit dir selbst um. Führe positive Selbstgespräche. Sage dir ermutigende Dinge – dies ist der beste Weg, um negative Gedanken zu beseitigen. Alles, was du benötigst, um deine Ziele zu erreichen, befindet sich in dir. Mach es dir zur Gewohnheit, dein Unterbewusstsein ständig daran zu erinnern. Immer wenn ein negativer Gedanke aufkommt und du beginnst, an dir selbst zu zweifeln, ersetze diesen Gedanken durch einen Positiven. Du wirst sehen, dass du damit negative Gedankenmuster reduzierst und sie irgendwann komplett verschwinden.

Savasana   10 mins

Komm ins Liegen, die Füße sind mindestens hüftweit geöffnet, die Arme befinden sich neben dem Körper, die Handflächen zeigen nach oben.

Nimm dir die nächsten 10 Minuten ganz für dich und versuche, einfach nur zu sein.

Komm ins Sitzen und bring die Hände vor deinem Herzen zusammen.

Erlaube deinem Herzen, sich auszuweiten. Und dann sage dir: „Ich akzeptiere was ich sehe, denke und fühle. Ich bin dankbar für meinen Körper und all die Dinge, die er täglich für mich tut. Mein Körper ist schön und perfekt so wie er ist. Er hält mich am Leben und ist meine Verbindung zur Welt. Und ich bin dankbar, dass ich hier bin.“

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