Die Weite der Wüste, der warme Sand unter den Füßen und die Stille der Natur – unser Retreat in der Sahara war eine tiefgehende Erfahrung, die uns noch lange begleiten wird. Im März 2025 hatten wir die Möglichkeit, fernab vom Alltag in die Welt des Yoga und der Familienaufstellungen einzutauchen und uns auf eine Reise zu uns selbst zu begeben.



Schon bei unserer Ankunft in Merzouga spürten wir die besondere Energie dieses Ortes. Die endlosen Dünen, das sanfte Licht der untergehenden Sonne und die Ruhe der Wüste luden uns ein, den Alltag loszulassen und ganz im Moment anzukommen. Tägliche Yoga Einheiten halfen uns, unseren Körper zu stärken und Verspannungen zu lösen, während die geführten Meditationenuns ermöglichten, in eine tiefere Verbindung mit uns selbst zu treten. Die systemischen Aufstellungen brachten wertvolle Erkenntnisse und öffneten Türen zu neuen Perspektiven. Oft sind es unbewusste Muster aus unserer Herkunftsfamilie, die unser Leben beeinflussen – in der geschützten Atmosphäre der Gruppe konnten viele von uns diese Themen erkennen und transformieren.



Ein besonders harmonisches Element unseres Retreats war der tägliche Gong. Jeden Morgen rief er uns zunächst zum Tee und eine halbe Stunde später zum Yoga. Es war ein wunderschönes Ritual, das den Übergang von der Nacht zum Tag markierte und uns sanft in die Achtsamkeit führte. Der Gong ertönte auch zu den Mahlzeiten. Baraks Familie verwöhnte uns in den Pausen mit frisch zubereiteten, leckeren Gerichten und sorgte für eine kulinarische Reise durch die marokkanische Küche.
Besonders berührend waren die Abende am Lagerfeuer. In der Stille der Wüste entstanden tiefgehende Gespräche, wir teilten unsere Erfahrungen und ließen die Tage in Gemeinschaft ausklingen. Die Kameltour durch die Dünen war ein weiteres Highlight, das uns mit der Schönheit und Kraft der Natur verband.






Am letzten Tag besuchten wir eine lokale Schule, die ein Hilfsprojekt ist, das von Sahara Yoga ins Leben gerufen wurde. Es war beeindruckend zu sehen, wie dieses Projekt das Leben der Kinder in der Region unterstützt. Der Besuch war eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, sich für das Wohl anderer einzusetzen.
Ein weiteres Highlight war der Rundgang durch eine Oase, bei dem wir viele wertvolle Informationen über die Bedeutung der Oasen in der Sahara und ihre ökologische Wichtigkeit erhielten. Es war faszinierend, mehr über das Leben in der Wüste und die Anpassungsfähigkeit der Natur zu lernen.



Dieses Retreat war für viele von uns eine Reise der Erkenntnis, des Loslassens und der inneren Heilung. Die Wüste hat uns eine Klarheit geschenkt, die uns noch lange begleiten wird.
Falls Du Lust hast, selbst ein solches Retreat zu erleben, gibt es dieses Jahr noch zwei weitere Möglichkeiten: Vom 9. bis 13. Juli 2025 treffen wir uns an der Ostsee in Schleswig, und vom 28. September bis 3. Oktober geht es nach Albanien. Wenn Du dabei sein möchtest, melde Dich gerne bei mir. Ich freue mich auf Dich! 💛